Beta

Verbessere mit uns diese Website und klicke hier

t3n Podcast – Das wöchentliche Update für digitale Pioniere

Im t3n Podcast sprechen die t3n-Chefredakteure Luca Caracciolo und Stephan Dörner in kompakten Episoden von 30 bis 45 Minuten Länge mit wechselnden Gästen über New-Work, E-Commerce, digitales Marketing, die Startup-Szene und die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft.

Verschwörungstheorien im Netz: Wie gefährlich sind sie?

01.02.2019 00:42:55

Angela Merkel ist Hitlers Tochter – das ist die vielleicht irrsinnigste Verschwörungstheorie, die im Netz kursiert. Was steckt hinter solchen Geschichten? Deutschland ist kein richtiger Staat, sondern eine GmbH, der Milliardär George Soros plant die große Weltverschwörung und die Mondlandung hat es nie gegeben: In der Regel machen wir uns lustig über solche Verschwörungstheorien. Wer denkt nicht sofort an die 90er Jahre mit Akte X und jeder Menge Mystery-Dokus im Abendprogramm des Privatfernsehens. Seit dem Aufstieg von Facebook und Twitter und vor allem auch Youtube lässt sich eine verstärkte Präsenz von Verschwörungstheorien beobachten – auch wenn die Frage, inwiefern Soziale Netzwerke mitschuldig daran sind, schwierig zu beantworten ist. Print-Chefredakteur Luca Caracciolo spricht mit Christian Schiffer über seine Recherchen zu dem Buch „Angela Merkel ist Hitlers Tochter – Im Land der Verschwörungstheorien“, das er gemeinsam mit Christian Alt geschrieben hat. Schiffer erzählt von den ersten Verschwörungstheorien in der Antike und schlägt den Bogen zu der Situation heute. Was zeichnet Verschwörungstheorien aus? Wie lässt sich die zunehmende Verbreitung solcher Theorien erklären? Und wie schädlich mögen sie für die Meinungsbildung in demokratischen Gesellschaften sein? Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Blinkist. Blinkist fasst dir die Kernaussagen von Sachbüchern zusammen. www.blinkist.com/t3n

Weitere Folgen von "t3n Podcast – Das wöchentliche Update für digitale Pioniere"

Ist Amazon noch zu stoppen?

Amazon hat in seinem Shareholder-Letter klar gemacht, wo es die eigene Zukunft sieht: als Händler, nicht nur online, sondern zunehmend auch stationär. Im Podcast erklärt E-Commerce-Redakteur Jochen Fuchs, was das bedeutet. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von OMR. Zum AskOMR-Podcast: www.omr.com/askomr Zum ersten Mal in der Geschichte von Amazon hat sich das Unternehmen in die Karten schauen lassen und offen seine Größe präsentiert: Im t3n Podcast befragt Online-Chefredakteur Stephan Dörner E-Commerce-Redakteur Jochen Fuchs, was der kürzlich veröffentlichte Shareholder-Letter bedeutet und was er über den künftigen Kurs von Amazon verrät. Ist Amazon unter den „Big Tech“ das Unternehmen mit dem größten Potenzial? Und sollten Händler in Amazon vor allem das Potenzial sehen oder sich eher vor der Plattformmacht fürchten?

00:40:2025.04.2019
Frank Thelen, wie fühlt sich Scheitern an?

Er ist das Gesicht von DHDL: Frank Thelen hat das Gründen salonfähig gemacht. Dabei war er Anfang der 2000er pleite und stand vor einem riesigen Schuldenberg. Was hat er daraus gelernt? Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Huawei und OMR. Mehr Infos zum Huawei P30 gibt es hier: https://t3n.me/dasfotowunder Zum AskOMR-Podcast: http://www.omr.com/askomr Frank Thelen gehört seit der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu den bekanntesten Investoren der Republik. Heute will er bei DHDL kürzer treten und mehr Zeit in sein Vorhaben investieren, einen „innovativen Champion“ aus Deutschland aufzubauen. Er investiert dafür zum Beispiel in das Flugtaxi-Startup Lilium und das Blockchain-Startup Neufund. Die t3n-Chefredakteure Stephan Dörner und Luca Caracciolo sprechen mit Thelen über die Zeit Anfang der 2000er, den neuen Markt und wilde Cebit-Partys – und auch über die Phase, als die Blase dann geplatzt ist. Sie reden über Bildung und wie sie sich verändern müsste, wie anders das Fernsehen im Vergleich zu Startups funktioniert und warum er glaubt, dass wir eines Tages mit Flugtaxis fliegen werden.

01:52:1418.04.2019
Relayr-CEO: Warum es bei der Digitalisierung nicht um Technologie geht

Josef Brunner hat gute Laune, wenn man ihn auf der Hannover Messe trifft. Als CEO des IIoT (Industrial Internet of Things) Unternehmens Relayr hilft Brunner Mittelständler dabei, mit der Digitalisierung zurecht zu kommen. Dank der Sensoren von Relayr können beispielsweise Kaffeemaschinen von La Marzocco bescheid sagen, bevor sie kaputt gehen und welche Ersatzteile sie brauchen. Und man kann sagen, dass es gut läuft, für Brunner und Relayr: Im vergangenen Herbst wurde bekannt, dass die Versicherung Münchner Rück Relayr für 300 Millionen Dollar gekauft hat. Das spannende an Relayr ist aber nicht, dass sie bei Digitalisierung helfen, sondern wie: „Ich rede mit den Chefs von Mittelständlern nicht über Cloud und IoT. Ich sage: Wir können dir 10 Prozent Kosten sparen,“ erzählt Brunner im Gespräch mit t3n. Hinweis in eigener Sache: t3n hat einen Guide zum Thema OKR veröffentlicht, den ihr für 99 Euro erwerben könnt. Weitere Informationen erhaltet ihr hier: t3n.de/guides/okr

00:50:0612.04.2019
Urheberrechtsreform: Wie geht es jetzt weiter?

Das EU-Parlament hat die Richtlinie über das Urheberrecht angenommen. Was bedeutet das jetzt konkret und welche möglichen Folgen ergeben sich daraus? Das neue europäische Urheberrecht ist beschlossen – inklusive der strittigen Artikel 15 und 17 (ehemals 11 und 13). Das Parlament stimmte mit einer Mehrheit von 74 Stimmen dafür. Änderungsanträge wurden nicht zugelassen Die Nationalregierungen haben jetzt zwei Jahre Zeit, die Richtlinie in nationales Recht zu gießen. Die beiden Chefredakteure Luca Caracciolo und Stephan Dörner sowie Jan Vollmer, Reporter für digitale Wirtschaft bei t3n, sprechen über die Reform und was für Konsequenzen sich daraus ergeben könnten. Zudem berichtet Jan von seinen Beobachtungen auf den Demonstrationen in Berlin und seinen Gesprächen mit den meist jungen Gegnern der Reform.

00:44:4405.04.2019
Fränzi Kühne, warum brauchen wir eine Frauenquote?

Im neuen t3n-Podcastformat sprechen die beiden t3n-Chefredakteure mit Pionieren aus der Digital-Branche. Der erste Gast: Agentur-Gründerin und Freenet-Aufsichtsrätin Fränzi Kühne.  Als Twitter gerade mal zwei Jahre alt war, Instagram noch gar nicht existierte und die meisten Unternehmen Facebook als Marketingkanal noch nicht auf dem Schirm hatten, gründete Fränzi Kühne mit ihren zwei Mitstreitern Christoph Bornschein und Boontham Temaismithi eine der ersten Social-Media-Agenturen Deutschlands: Torben, Lucie und die gelbe Gefahr. Mittlerweile beschäftigt die in Berlin ansässige Agentur 180 Mitarbeiter, gehört zur Omnicom-Gruppe und hat zusätzlich ein Büro in New York eröffnet. Das Agenturgeschäft ist Fränzi Kühne aber nicht genug. Seit 2017 sitzt sie im Aufsichtsrat der Freenet AG, damals noch als jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands überhaupt. Kürzlich kam sogar ein weiteres Aufsichtsratmandat dazu – bei der Württembergischen Versicherung. Im Gespräch mit den beiden t3n-Chefredakteuren Stephan Dörner und Luca Caracciolo erzählt Fränzi Kühne von den Anfängen bei TLGG, wie die Arbeit heute in der Agentur organisiert ist und welche Erfahrungen sie bei der Führung junger Mitarbeiter macht. Sie berichtet über ihre ersten Auftritte bei Freenet und wie sie die Arbeit im dortigen Aufsichtsrat empfindet. Obwohl sie lange Zeit gegen eine Frauenquote in der Wirtschaft war, hat sie mittlerweile eine andere Meinung – seit ihrer Konfrontation mit Strukturen in einem großen Konzern. Das Problem sei einfach, dass in Vorständen immer das Gleiche befördert werde und eben selten das Unbekannte. „Deshalb haben wir so wenig divers aufgestellte Führungsteams in Deutschland.“ In Bezug auf Aufstiegshürden speziell von Frauen auch unterhalb von Vorstandsstrukturen sagt sie: „Ab irgendeinen Punkt spüren Frauen im Unternehmen eine gläserne Decke und dann kommen sie einfach nicht weiter.“ Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Awork, einem digitalen Assistenten für Projekte, Aufgaben und Zeiterfassung: www.awork.io/t3n/

01:35:1628.03.2019
Wie wird aus KI-Forschung ein Produkt?

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) und ihre Möglichkeiten sind allgegenwärtig – doch wie wird aus den teils erstaunlichen Fortschritten in der Forschung auch ein Produkt? Und befinden wir uns nach dem Hype um KI nun im „Tal der Enttäuschung“? Das Berliner Startup Merantix will eine Brücke von der KI-Forschung zur Anwendungen in der Industrie schlagen. Mit Gründer und CEO Rasmus Rothe, der selbst aus der KI-Forschung kommt, spricht t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner darüber, welche konkreten Produkte sich mit KI heute bereits realisieren lassen – und warum zwischen beeindruckenden Ergebnissen der Forschung und konkreten Produkten häufig noch eine so große Diskrepanz zu herrschen scheint. Außerdem besprechen die beiden unter anderem, warum die Autobranche beim Thema autonomes Fahren seit Kurzem deutlich weniger optimistisch ist. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Awork, einem digitalen Assistenten für Projekte, Aufgaben und Zeiterfassung: www.awork.io/t3n/

00:41:4322.03.2019
Was können Connected Cars?

Welche Hersteller sind beim Thema Connected Cars vorne, was sind die Unterschiede und was muss beim Kauf eines Autos beachtet werden. Das klären wir in der neuesten Folge des t3n-Podcasts. t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner spricht mit dem Connect-Redakteur Lennart Holtkemper darüber, was vernetzte Autos heute schon können, welche Funktionen sich lohnen und wie groß die Unterschiede zwischen den Herstellern sind. Außerdem: Welche Services gibt es, welche sind sinnvoll und worauf muss beim Kauf eines Gebrauchtwagens geachtet werden? Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Oncampus. Die E-Learning-Plattform bietet beispielsweise berufsbegleitende Studiengänge an: www.oncampus.de/reload

00:25:3415.03.2019
Videospiele im Stream: Wie die Technologie den Gaming-Markt verändern könnte

Streaming kommt bisher vor allem im Videobereich zum Einsatz. Jetzt drängt die Technologie zunehmend auch in die Videospiel-Welt. Was hat das für Folgen für den Gaming-Markt? Die Idee des Games-Streaming ist simpel: Die Videospiele werden nicht auf einer dedizierten Plattform vor Ort berechnet. Stattdessen wird lediglich das Bild der Spiele übertragen, die eigentliche Berechnung führen Computer in Serverzentren durch. Wichtigste Voraussetzung ist eine sehr gute Infrastruktur vor Ort, mindestens fünf Mbit sind Pflicht, bei technisch höherwertigeren Angeboten mit sind mindestens 25 Mbit nötig. Nahezu alle großen Plattformen in der Videospielindustrie experimentieren mit Streaming-Technologien. Sony hat mit Playstation Now bereits ein Produkt auf dem Markt, ebenso wie der Grafikkartenhersteller Nvidia. Andere wie Microsoft sind noch im Experimentiermodus. Und neue Player drängen in den Markt: So hat Google angekündigt, zur Games Developer Conference ein Game-Streaming-Produkt vorzustellen. Print-Chefredakteur Luca Caracciolo und Online-Redaktionsleiter Sébastien Bonset sprechen über die technischen Vor- und Nachteile der Streaming-Technologie und diskutieren die Frage, wie Game-Streaming die Spiele selbst verändern könnte. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Oncampus. Die E-Learning-Plattform bietet beispielsweise berufsbegleitende Studiengänge an: www.oncampus.de/reload Hinweis in eigener Sache: t3n hat auch einen Guide zum Thema OKR veröffentlicht, den ihr für 99 Euro erwerben könnt. Weitere Informationen erhaltet ihr hier: t3n.de/guides/okr

00:35:1908.03.2019
New Leadership: Wie die Führungskräfte von morgen ticken

Lange Zeit funktionierte Unternehmens- und Mitarbeiterführung relativ dogmatisch: Der Chef gab die Richtung vor und traf die wichtigsten Entscheidungen, die Belegschaft gehorchte. Wer kann aber ernsthaft in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung als einzelne Person noch alles im Blick behalten, um die richtigen Entscheidungen zu treffen? Zudem wollen die meisten Mitarbeiter heute gar nicht mehr nur angeführt werden, sondern auch mitbestimmen: Der Zeitgeist, etwas bewirken zu wollen, drängt aus anderen gesellschaftlichen Bereichen auch in die Wirtschaft. Zu einer neuen Arbeitswelt passen starre Hierarchien also nur selten. Doch wer in Firmen an Führungsstrukturen rüttelt, stößt schnell an Grenzen. Print-Chefredakteur Luca Caracciolo, Print-Redaktionsleiterin Lea Weitekamp und Jan Vollmer, Reporter für digitale Wirtschaft, stellen den Schwerpunkt der 55. Ausgabe des t3n Magazin vor. Neben den Themen des Schwerpunkts geht es auch um weitere Stücke im Heft – wie etwa die aktuelle Krise bei Facebook und eine Recherche über Filterblasen und Echokammern im Netz. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Oncampus. Die E-Learning-Plattform bietet beispielsweise berufsbegleitende Studiengänge an: www.oncampus.de/reload

00:54:1327.02.2019
Management nach dem Google-Prinzip: OKR im Podcast erklärt

Spätestens seit sich herumgesprochen hat, dass Google auf die Management-Methode OKR – Objektive and Key Results – setzt, gilt sie als der Gold-Standard der agilen Unternehmensführung. Dabei herrschen aber noch immer viele Missverständnisse vor, mit denen wir im t3n Podcast aufräumen wollen. Im Gespräch mit t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner erklärt Jenny Podewils, Mitgründerin und Geschäftsführerin des Berliner Startups Leapsome, wie OKR richtig eingesetzt werden, was OKR-Ziele von den üblichen Jahreszielvereinbarungen unterscheidet und was bei der Einführung des OKR-Prinzips alles schiefgehen kann. Dabei geht sie unter anderem auch auf die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und den USA ein und erklärt, warum Teile der „reinen OKR-Lehre” für Deutschland vielleicht gar nicht so geeignet sind. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Oncampus. Die E-Learning-Plattform bietet beispielsweise berufsbegleitende Studiengänge an: www.oncampus.de/reload Hinweis in eigener Sache: t3n hat auch einen Guide zum Thema OKR veröffentlicht, den ihr für 99 Euro erwerben könnt. Weitere Informationen erhaltet ihr hier: t3n.me/okr-guide

00:47:5022.02.2019
Google, Apple, Amazon, Facebook: Ist der große Tech-Hype vorbei?

Die großen Tech-Plattformen sind die wertvollsten Unternehmen der Welt. Endet ihr ungebremster Aufstieg jetzt? Der Aktienkurs der großen Tech-Konzerne zeigten im letzten Quartal des vergangenen Jahres fast nur in eine Richtung: nach unten. Bis Ende November verloren Facebook, Amazon und Netflix rund ein Viertel. Apple und die Google-Muttergesellschaft Alphabet verbuchten ein Minus von rund 15 Prozent. Wie ist diese Entwicklung am Aktienmarkt zu deuten? Alles nur Börsenpsychologie oder steckt mehr hinter den Zahlen? Ist die große Hype-Phase der Tech-Unternehmen vorbei? Die beiden t3n-Chefredakteure Luca Caracciolo und Stephan Dörner diskutieren über mögliche Gründe für die sinkenden Aktienkurse und analysieren die Wachstumsaussichten der wichtigsten Tech-Konzerne.

00:44:2014.02.2019
Warum es gar nicht so schwer ist, sichere Passwörter zu nutzen

Passwörter, die auf Zetteln notiert sind, das Haustier oder die Mutter enthalten und am besten noch das eigene Geburtsdatum. Im neuen t3n Podcast sprechen t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner und Redakteur Johannes Schuba über die No-Gos bei Passwörtern und wie ein sicheres Passwort aussehen kann. Dabei geht es natürlich auch um die Hacks vergangener Jahre, bei denen Nutzerdaten veröffentlicht wurden und Websites, die zeigen, ob man selbst betroffen ist. Ebenso gehen wir darauf ein, welche Passwortmanager es gibt und wie sie funktionieren. Zum Schluss gibt es Tipps, was Seitenbetreiber und Nutzer tun können, um zu checken, ob genutzte Passwörter schon geleakt wurden.

00:30:0807.02.2019
Cliqz-Chef Marc Al-Hames: Was macht Werbe-Tracker so gefährlich?

Marc Al-Hames ist Geschäftsführer von Cliqz, einem Webbrowser und einer Suchmaschine, die nach eigenen Angaben besonders auf die Privatsphäre im Netz achtet – investiert sind der Burda-Verlag und Mozilla. Im Podcast mit Marc fragt t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner, was an Werbetrackern eigentlich so gefährlich ist, wie viel Google, Facebook und Amazon wirklich über uns wissen, wie Nutzer sich schützen können und wie sich der Fokus auf Privatsphäre eigentlich mit einem Verlag im Rücken vereinbaren lässt. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von der Hub Berlin, dem Business-Festival des Digitalverbands Bitkom: www.hub.berlin/tickets

00:52:4224.01.2019
Was der Krypto-Winter für die Berliner Blockchain-Szene bedeutet

Im vergangenen Jahr haben sich die Krypto-Kurse nicht erholt. Im Podcast spricht Digitalreporter Jan Vollmer mit Florian Glatz, dem Blockchain-Juristen und Präsident des Blockchain Bundesverband über die Folgen des Krypto-Winter. Es gab Zeiten, da wurden Blockchain-Startups bei ICOs innerhalb von Minuten mit Millionen überschüttet (https://www.coindesk.com/ethereum-ico-irrationality-300-million-gnosis-valuation-sparks-market-concerns). Das waren auch die Zeiten, in denen man sich in der Berliner Blockchain-Szene sehr für Eigentumswohnungen interessierte. 2016 und 2017 gab es für die Szene Geld in unbegrenzten Mengen, das knappe Gut waren die Entwickler. Die Blase ist offensichtlich geplatzt und der Krypto-Markt macht keine Anstalten, sich zu erholen. Gewissermaßen sind die Vorzeichen jetzt umgedreht: Das Geld ist knapp, dafür gibt es etliche Blockchain-Entwickler, die nach neuen Projekten Ausschau halten. Analog zu den verschiedenen KI-Wintern (https://en.wikipedia.org/wiki/AI_winter) der Technikgeschichte, spricht die Szene jetzt von einem Krypto-Winter (https://www.coindesk.com/the-crypto-winter-is-here-and-we-only-have-ourselves-to-blame). Für den Podcast haben wir uns mit Florian Glatz (http://blockchain.lawyer/) getroffen, um über den Krypto-Winter zu reden. Als Blockchain-Jurist kennt Glatz die Berliner Szene und ihre Projekte gut. Als Präsident des Blockchain Bundesverband (https://www.bundesblock.de/) weiß er, was sich politisch und regulatorisch in Sachen Blockchain tut. Also: Wie ist die Stimmung in der Szene? Was ist aus dem Traum Idee geworden, alles auf die Blockchain zu bringen? Wo ist die Krypto-Kohle von 2016 und 2017 hin? Welche Dapp (dezentrale App) aus Berlin schafft zuerst den Durchbruch? Und ab wann kann man Unternehmen legal in Token aufteilen? Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von der Hub Berlin und von Gründerplattform. Die Hub Berlin ist das Business-Festival des Digitalverbands Bitkom: www.hub.berlin/tickets. Gründerplattform ist der Baukasten für dein Business: www.gruenderplattform.de/

00:56:1517.01.2019
Was ist die Zukunft von Virtual und Augmented Reality?

Der Hype rund um Virtual Reality ist längst verebbt. Selbst im Bereich Augmented Reality ist es deutlich stiller geworden, nachdem im vergangenen Jahr die Magic Leap One, an der das Startup Magic Leap mit Milliardeninvestionen mehrere Jahre gearbeitet hat, eher enttäuscht. Interessanterweise entwickelt sich die Branche – nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit - munter weiter: Im vergangenen Jahr sind die vielleicht besten VR-Games auf dem Markt gekommen und auch im B2B-Bereich findet vor allem VR viel Anklang: Großunternehmen setzen die Technologie in verschiedensten Bereichen ein, wie in der Weiterbildung, Schulung oder im Marketing. Print-Chefredakteur Luca Caracciolo spricht mit Jan-Keno Janssen von heise.de / c't über den VR/AR-Markt. Janssen ist langjähriger Beobachter der Branche und hat sich schon früh mit der Technologie auseinandergesetzt – noch bevor mit Oculus der neuere große Hype um Spatial-Computing-Technologien einsetzte. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Blinkist und von Gründerplattform. Blinkist fasst dir die Kernaussagen von Sachbüchern zusammen. www.blinkist.com/t3n. Gründerplattform ist der Baukasten für dein Business. www.gruenderplattform.de/

01:01:5609.01.2019
Jahresrückblick: Was hat uns in der t3n-Redaktion 2018 am meisten bewegt?

„Ach, das war auch 2018?“ Oftmals gerät in Vergessenheit, was in einem Jahr alles so passiert. Das ist auch dieses Jahr nicht anders: DSGVO, Facebook-Skandale, Designer-Babys, das Ende der Cebit, KI-Strategie der Bundesregierung – 2018 war ereignisreich. Print-Chefredakteur Luca Caracciolo spricht mit Print-Redaktionsleiterin Lea Weitekamp und Online-Chefredakteur Stephan Dörner über die wichtigsten Tech-Trends und Entwicklungen dieses Jahres. Was hat sie am meisten bewegt? Wie haben sie 2018 aus Tech-Perspektive erlebt? Welche Technologien fanden sie am spannendsten? Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Blinkist. Blinkist fasst dir die Kernaussagen von Sachbüchern zusammen. http://www.blinkist.com/t3n

01:05:0421.12.2018
Facebook-Gruppen, Foren, Netz-Communities: Kathrin Passig über virtuelle Gemeinschaften

Communities gibt es seit den Anfängen des Netzes. Was macht sie aus? Und inwiefern entsteht in diesen virtuellen Gemeinschaften so etwas wie Politik? Wie entsteht eigentlich Politik im Netz? Und zwar nicht die klassische Parteien-Politik, die das Netz als Kommunikationsmedium nutzt, sondern Politik im Sinne von Praktiken und Institutionen zur Steuerung des Gemeinwesens? Diese Frage hat sich Kathrin Passig gestellt. Ihre Antworten dazu wollte sie eigentlich in einem Buch zusammenfassen, das Ende dieses Jahres erscheinen sollte. Das Projekt liegt zwar auf Eis, ihre Materialsammlung hat sie jetzt aber frei zugänglich gemacht. Hier könnt ihr euch in das Thema einlesen. (http://bit.ly/kp-buchbaustelle) Print-Chefredakteur Luca Caracciolo hat Kathrin Passig getroffen, um mit ihr über das Buchprojekt und vor allem über das Thema selbst zu sprechen. Was entsteht eigentlich, wenn Menschen in Netz-Communities und -gemeinschaften zusammenkommen? Was zeichnet solche Netzgemeinschaften aus? Worin unterscheiden sich Praktiken in solchen virtuellen Communities etwa von der Politik in der „physischen“ Welt? Wo gibt es Ähnlichkeiten, und wo deutliche Unterschiede? In dem Gespräch tauschen die beiden mitunter die Rollen: Caracciolo erzählt von seiner Erfahrung als Administrator und Initiator einer Gaming-Community, die er vor zehn Jahren mit einem Freund ins Leben gerufen hatte – perfektes Material für Passigs Fragestellung. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Grover. Dort könnt ihr Hightech-Produkte monatlich mieten: getgrover.com/de-de

00:49:1114.12.2018
Update für die Demokratie: Was tun gegen Fake News, Hassrede, Politikverdrossenheit?

Was tun gegen Hassrede und Politikverdrossenheit? Ein Gespräch über neue Partizipationsmöglichkeiten und die Stärkung der Zivilgesellschaft im Netz. „Es gibt einen Teil der Gesellschaft, den man nicht mehr erreicht. Das muss man einfach zur Kenntnis nehmen.“ Das sagte kürzlich die Journalistin Simone Wendler im Medienmagazin Zapp. Wendler hat Jahrzehnte für die Lausitzer Zeitung gearbeitet. Als Lokaljournalistin, nah an den Menschen. Ihre Aussage ist vor diesem Hintergrund doppelt bitter. Auch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts IPSOS Ende September 2018 geben 75 Prozent an, politischen Parteien in Deutschland zu misstrauen. 60 Prozent der befragten Deutschen sind der Meinung, dass das bestehende System die Reichen und Mächtigen fördert. Und fast jeder Zweite (47 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass Bürger den traditionellen Parteien und Politikern gleichgültig sind. Print-Chefredakteur Luca Caracciolo spricht mit Ilan Siebert vom Verein „Demokratie Innovation“ und Philip Husemann, Mitgründer von Fearless Democracy und Geschäftsführer der Initiative „offene Gesellschaft“ über die Stärkung der Zivilgesellschaft und neue Wege der Bürgerpartizipation. Wie kann mehr Beteiligung on- und offline aussehen? Wie können sie die Demokratie stärken und legitimierend wirken? Können neue Kommunikationstechnologien dazu beitragen, den Einzelnen mehr politische Teilhabe zu ermöglichen? Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Grover. Dort könnt ihr Hightech-Produkte monatlich mieten: getgrover.com/de-de

01:13:1607.12.2018
Was kommt nach der Digitalisierung?

Pablo Picasso hat mal gesagt: „Computer sind nutzlos, sie können nur Antworten geben” – das war 1946. Das aufziehende Computer Zeitalter hat er damit zwar maßlos unterschätzt, aber den vielleicht wichtigsten Aspekt benannt, in dem sich Mensch und Maschine unterscheiden – die Fähigkeit, Fragen zu stellen: Warum ist das so? Kann das nicht auch anders sein? Die neue t3n-Ausgabe beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der digitalen Transformation und stellt die Frage: „Was kommt nach der Digitalisierung?“. Im Podcast diskutieren Print-Chefredakteur Luca Caracciolo, Print-Redaktionsleiterin Lea Weitekamp und Jan Vollmer, t3n-Reporter für digitale Wirtschaft, über die neue Ausgabe und die einzelnen Artikel. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird von der Magazin-Flatrate Readly gesponsert: de.readly.com/t3n

00:45:0428.11.2018
Nach dem Hype: Was SAP jetzt noch mit der Blockchain vorhat

Die Kurse für Bitcoin, Ether und Co. sind im Keller. Trotz der Katerstimmung in der Szene aber will der Software-Riese SAP jetzt richtig dezentral durchstarten und den Großkonzernen dieser Welt Blockchain-Lösungen anbieten. Im Podcast fragen wir Torsten Zube, den Blockchain-Chef von SAP, wie er sich das vorstellt. Und natürlich, ob er noch irgendwo Krypto-Kohle rumliegen hat. Wenn man sich mit dem Blockchain-Chef von SAP auf seiner Blockchain-Konferenz trifft, wundert man sich vielleicht erstmal über die Konferenz an sich. Statt junger Entwickler sind hier eher ältere Herren unterwegs. Statt Pullover mit Ethereum-Print oder Lambo-Witzen, sieht man eher randlose Brillen, schütteres Haar, Anzüge und Rollkoffer. Visitenkarten werden bei Kaffee und Kuchen über die weißen Tischdecken der vornehmen Konferenzhalle am Berliner Gendarmenmarkt gereicht. Auch das Programm könnte mehr „corporate“ nicht sein: Leute von der Telekom und natürlich SAP wechseln sich ab mit Leuten von Siemens, Bayer, Beiersdorf, Kellog’s und einem älteren Herrn von einer Unternehmensberatung, der sich gut damit auskennt, wie IT-Konzerne Steuern verm ... ähm... optimieren können. Auch wenn die Preise für Krypto-Währungen im Keller sind – Blockchain ist jetzt Big Business. Was die Aktiengesellschaften lockt, ist das Versprechen von Effizienz. Mittlerweile ist auch in der Welt der Aktiengesellschaften angekommen, dass die meisten Blockchain-Technologien vor allem eine Art Datenbank bieten – nur eben eine potentiell sehr leistungsfähige. Man könnte damit Lieferketten optimieren, Versicherungen optimieren, alles mögliche optimieren. Die Frage ist nur: Funktioniert die große Vision der Dezentralisierung auch, wenn man sie klein, corporate und nur ein bisschen dezentral aufzieht? Das wollten wir von Torsten Zube wissen, der mit SAP jetzt für die Telekoms dieser Welt Blockchain-Lösungen bastelt. Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird von der Magazin-Flatrate Readly gesponsert: https://de.readly.com/t3n

00:48:4622.11.2018